Aufsteiger

HSV erwartet Lokalderby und Klassiker

HAMBURG. (oz) Mit Ende des Relegationsspiels am vergangenen Sonntag zwischen dem FC Augsburg und dem 1. FC Nürnberg war auch die Zusammensetzung der Liga zur kommenden Saison klar. Durch einen 2:0-Sieg in Augsburg sicherte sich der FCN den Klassenerhalt. Schon das Hinspiel hatte die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking die Partie mit 1:0 für sich entschieden.

Die Absteiger Hertha BSC Berlin und VfL Bochum standen bereits nach dem 34. Spieltag fest.

Aus der zweiten Bundesliga kehren mit dem
1. FC Kaiserslautern und dem FC St. Pauli zur neuen Spielzeit zwei Traditionsvereine ins Oberhaus zurück, mit denen der HSV bislang deutliche Anteile auf der “Haben-Seite” verbindet.

Der 1. FC Kaiserslautern verabschiedete sich am 13. Mai 2006 mit einem 2:2 gegen den VfL Wolfsburg aus der Bundesliga. Es folgten vier Jahre Zweitklassigkeit, von denen 3 Jahre deutlich hinter den Erwartungen zurück blieben. Erst mit der Intallation des jetzigen Trainers Marco Kurz im Sommer 2009 kamen die Pfälzer zurück in die Erfolgsspur, an deren Ende die lang ersehnte Rückkehr in die erste Liga stand.

84 Mal standen sich der HSV und Kaiserlautern bereits gegenüber. Davon konnte der HSV 38 Partien für sich entscheiden, 19 Mal endete der Vergleich Remis. In dieser Saison kehrt also ein Klassiker in den Volkspark zurück.

Noch länger übte sich der Stadtteilklub aus Hamburg, wieder zurück zu kehren. Im Sommer 2002 stieg der FC St. Pauli in die Zweitklassigkeit ab. Von 2003 bis 2007 mussten die Kiezkicker sogar in der Regionalliga kicken. Der jetzige Trainer Holger Stanislawski übernahm den FC St. Pauli 2006, musste jedoch nach dem Aufstieg in die zweite Liga 2007 das Cheftraineramt vorübergehend an André Trulsen abgeben, da “Stani” nicht über die nötige Lizenz verfügte. Nach bestandener Prüfung wurde Stanislawski wieder zum Chef ernannt und Trulsen rückte zurück auf den Posten des Co-Trainers. Es ist bereits der fünfte Aufstieg des FC St. Pauli in die Bundesliga.

Doch auch beim zweiten Aufsteiger ist die Sache klar, in acht von 14 Spielen gewannen die Rothosen. Nur einmal musste sich der HSV dem Stadtrivalen in der Bundesliga geschlagen geben.

Die Fussballfans können sich also auf zwei interessante “neue” alte Gesichter freuen.