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Pos Mannschaft Sp Tore Diff Pkt 1 •
Bor. Dortmund 34 66:22 44 75 2 •
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Bay. München 34 81:40 41 65 4 •
Hannover 96 34 49:45 4 60 5 •
Mainz 05 34 52:39 13 58 6 •
1. FC Nürnberg 34 47:45 2 47 7 ↑
1. FC K'lautern 34 48:51 -3 46 8 ↓
Hamburger SV 34 46:52 -6 45 9 ↓
SC Freiburg 34 41:50 -9 44 10 ↑
1. FC Köln 34 47:62 -15 44 11 ↓
Hoffenheim 34 50:50 0 43 12 ↓
VfB Stuttgart 34 60:59 1 42 13 ↓
Werder Bremen 34 47:61 -14 41 14 •
FC Schalke 04 34 38:44 -6 40 15 •
VfL Wolfsburg 34 43:48 -5 38 16 •
Bor. M'Gladbach 34 48:65 -17 36 17 •
Eintr. Frankfurt 34 31:48 -17 34 18 •
FC St. Pauli 34 35:68 -33 29 -
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4. Mai 2010
Vorbereitung
David Jarolim: “Wir leben noch!”
HAMBURG. (oz) Die trainingsfreie Zeit war für die Spieler des Hamburger SV heute schon wieder vorbei. Nach dem beeindruckenden 4:0 Erfolg am vergangenen Samstag gegen den 1. FC Nürnberg hatte Chefcoach Ricardo Moniz seinen Kickern bis einschliesslich Montag frei gegeben. Manchem Spieler kann das nach den Strapazen der letzten Wochen mit Europa-League, Bundesliga und Trainerdiskussion wie Urlaub vorgekommen sein.
“Es war zwar kein richtiger Urlaub aber enorm wichtig, um körperlich, aber auch mental mal wieder abzuschalten”, sagte Mladen Petric.
Der Top-Stürmer der Rothosen warf auch gleich den Blick wieder nach vorn, bereit, in Bremen wieder anzugreifen, auch wenn er die Chancen für das Erreichen der Europa-League nicht besonders hoch einschätzt:
“Es geht nochmal um alles, man hätte auch ein Spiel haben können, indem es um nichts mehr geht. Die Chance ist natürlich sehr klein, weil Stuttgart eine Super-Rückrunde gespielt hat und es wird nicht leicht für Hoffenheim, Stuttgart zu schlagen. ”
Auch Kapitän David Jarolim freut sich auf das erneute Endspiel gegen den Nordrivalen, betont aber, dass alles Reden nichts bringt und man in Bremen genauso auftreten müsse wie im Spiel gegen Nürnberg.
“Wir leben noch. In der Vorrunde haben wir gegen Bremen gewonnen, das wollen wir jetzt auch. Wir haben nichts mehr zu verlieren, eine kleine Chance ist noch da, so müssen wir auch auftreten. Wir müssen von Beginn an Gas geben und dann schauen, was Stuttgart macht.”
Neben der Vorbereitung auf das Spiel am Samstag wird die Woche vor allem durch Spekulationen über den neuen Trainer, einen evtl. weiteren Sportchef und mögliche Transfers bestimmt. Typische Nebengeräusche, wie sie Dennis Aogo schon länger kennt:
Wenn man eins lernt in Hamburg, dann als Spieler abgehärtet zu sein, weil im Umfeld fast immer Unruhe herrscht und es kaum eine Woche gibt, wo man sich in Ruhe vorbereiten kann. Da legt man sich so eine Art Panzer zu. In der letzten Woche der Saison macht es einem dann nicht mehr soviel aus.”
Auch Cheftrainer Ricardo Moniz wollte sich nicht zu einer Zukunft äussern. Er betonte, dass er aus Respekt vor den Spielern und den Fans sein ganzes Augenmerk auf die Partie in Bremen richte. Dennoch gab der Holländer eine Art Bewerbung in Richtung Vorstand und Bernd Hoffmann ab:
Ich bin seit 2 Jahren hier und gehe jeden Tag mit soviel Spass an meine Arbeit. Ich kenne das Umfeld und viele Fans. Was muss ich mehr sagen?”
Gute Nachrichten für die Fans zum Beispiel. Diese gab es an diesem Trainingstag nämlich von Eljero Elia. Der Flügelflitzer des HSV ist gerade rechtzeitig wieder fit geworden, wurde für die WM in Süd-Afrika in den Kader der niederländischen Elftal berufen. Auch heute im Training war “Elli” wieder flott unterwegs. Auf die Frage, ob er schon für Bremen wieder fit sei, reagierte Moniz kopfnickend, cool und relaxt: “Ja!”.
Auch Romeo Castelen und Collin Benjamin könnten im letzten Spiel ihre Chance erhalten. Aber er will auch nichts überstürzen “Ja, sie sind soweit alle fit, aber ich muß immer an meine Spieler denken”, erklärte der HSV-Coach.
Die Marschrichtung in dieser Woche ist also klar: Vorbereitung auf Bremen und den ewigen Rivalen im Weserstadion besiegen.
In den Worten von Ricardo Moniz hört sich das dann so an:
“Bremen darf kein Angstgegner mehr sein. Wir sind der HSV, wir entscheiden was passiert.”