Labbadia gefeuert

HSV-Boss:”Ergebnisse liessen uns keine andere Wahl!”

HAMBURG. (oh) Um kurz nach 13 Uhr trat HSV-Boss Bernd Hoffmann vor die Presse und teilte das mit, was nach der desolaten Leistung des HSV im Spiel gegen Hoffenheim unausweichlich schien. Bruno Labbadia muss gehen. Er und sein Co-Trainer wurden vom Vorstand formal beurlaubt, sprich gefeuert.

“Die Ergebnisse liessen uns keine andere Wahl”, erklärte HSV-Boss Bernd Hoffmann. “Wir sind der Meinung, dass vor dem enorm wichtigen Spiel am Donnerstag ein Wechsel der sportlichen Leitung notwendig geworden ist, um die Prozente, die verschütt gegangen sind, wieder zu wecken.”

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Labbadia bei seiner Vorstellung im Juli 2009

Labbadia, der am 03.07.2009 mit Vorschußlorbeeren und einem Drei-Jahres-Vertrag ausgestattet wurde, muss schon nach genau 299 Tagen wieder seine Sachen packen. Nachfolger für die verbleibenden Spiele in der Bundesliga und der Europa-League wurde Technik-Coach Ricardo Moniz.

Labbadia kassiert, da sein Vertrag eigentlich noch bis 30. Juni 2012 angedauert hätte, eine Abfindung in Höhe von 1,2 Million Euro.

Bernd Hoffmann im O-Ton:

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