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Die Tabelle Wo steht der HSV?
Pos Mannschaft Sp Tore Diff Pkt 1 •
Bor. Dortmund 34 66:22 44 75 2 •
Bay.Leverkusen 34 64:44 20 68 3 •
Bay. München 34 81:40 41 65 4 •
Hannover 96 34 49:45 4 60 5 •
Mainz 05 34 52:39 13 58 6 •
1. FC Nürnberg 34 47:45 2 47 7 ↑
1. FC K'lautern 34 48:51 -3 46 8 ↓
Hamburger SV 34 46:52 -6 45 9 ↓
SC Freiburg 34 41:50 -9 44 10 ↑
1. FC Köln 34 47:62 -15 44 11 ↓
Hoffenheim 34 50:50 0 43 12 ↓
VfB Stuttgart 34 60:59 1 42 13 ↓
Werder Bremen 34 47:61 -14 41 14 •
FC Schalke 04 34 38:44 -6 40 15 •
VfL Wolfsburg 34 43:48 -5 38 16 •
Bor. M'Gladbach 34 48:65 -17 36 17 •
Eintr. Frankfurt 34 31:48 -17 34 18 •
FC St. Pauli 34 35:68 -33 29 -
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13. April 2010
Cup-Handover
Ole von Beust: “Der bleibt hier”
HAMBURG. (oz) Der Cup ist da. In der Fischauktionshalle konnte man heute die ersten Blicke auf das Objekt der Begierde werfen. UEFA-Präsident Michél Platini hatte das 65cm hohe, 33cm breite und 15kg schwere Schmuckstück in die Hansestadt gebracht.
Auf einem Podest in der Mitte einer großen Bühne, stand er nun, der Pokal, den die Spieler des HSV so gern am 12. Mai 2010 in den Hamburger Nachthimmel stemmen wollen.
“Ich mag Hamburg sehr und habe gute Erinnerungen an diese Stadt. Als ich das erste Mal 1977 nach Hamburg kam, haben wir unser Spiel hier gewonnen, seitdem erinnere mich immer gern an Hamburg zurück“, erinnerte sich der UEFA-Präsident an sein erstes Hamburg-Erlebnis.
Der oberste Hamburger, Bürgermeister Ole von Beust, nahm den Pokal aus den Händen von Platini entgegen:
„Der bleibt hier, wenn er schon mal da ist. Wir freuen uns, dieses Finale ausrichten zu dürfen. Für ganz Hamburg hat das Endspiel eine Riesenbedeutung. Ganz Europa wird auf diese Stadt schauen.“
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger drückte seinen Dank und seinen Stolz aus, das Finale der Europa-League in ihrer ersten Saison in Deutschland ausrichten zu dürfen:
„Durch die Weltmeisterschaft 2006 hat unser Land sehr viel an Sympathie im Ausland gewonnen. Wir werden alles tun, dieses Finale zu einem Riesenereignis zu machen.“
Der Countdown zum Finale, begonnen hatte er bereits im März 2008, als die Stadt Hamburg den Zuschlag für die Ausrichtung bekam.
„Wir biegen jetzt auf die Zielgerade ein. Alles rund um die Arena ist auf dieses Finale ausgerichtet. Der ganze Klub empfindet Stolz und Demut. Wer jetzt noch nicht motiviert ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen“, so HSV-Klubchef Bernd Hoffmann.
Auch HSV-Legende Uwe Seeler fiebert dem Finale entgegen. Dabei ist es dem ehemaligen Stürmer und Ehrenspielführer der Deutschen Fussball-Nationalmannschaft auch egal, gegen wen der HSV ein mögliches Endspiel bestreiten wird:
„Egal wer da kommt, wir hauen sie alle weg.“
Diplomatischer war da schon Bernd Hoffmann, der darauf verwies, dass erst einmal die beiden Halbfinals gegen den FC Fulham erfolgreich bestritten werden müssen, bevor sich ganz Hamburg Gedanken über einen möglichen Gegner mache. Dazu gehörte es wohl, dass der Klubchef einer der wenigen war, die den Pokal nicht anfassten.
In der Frage nach dem gewünschten Endspielgegner waren sich die Herren dann aber doch einig. Der FC Liverpool sollte es sein, verbindet Hamburg und Liverpool doch eine ähnliche Historie. Zudem feierten hier die Beatles, die ja bekanntlich aus Liverpool stammen, ihre ersten großen Erfolge im „Star-Club“ auf der Reeperbahn.
Für Uwe Seeler ist die Bedeutung dieses Spiel eine ganz Besondere:
„Der Fussball hat mir unheimlich viel gegeben, was man mit Geld gar nicht bezahlen kann. Hamburg ist mal wieder dran.“
Den Männern von Bruno Labbadia gab Seeler noch folgende Botschaft mit auf den Weg:
„Beissen, kämpfen und marschieren. Dann schafft ihr es.“