Was nun?

Nach Gladbach-Pleite: HSV riskiert Europa

MÖNCHENGLADBACH. (oh) Der HSV hat am frühen Sonntagabend gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:1 verloren. In einem an Höhepunkten armen Spiel fanden die Hamburger zu keiner Zeit ein Mittel, die ebenfalls schwachen Niederrheiner in Verlegenheit zu bringen. Roel Brouwers sorgte kurz vor der Pause bereits für den Endstand und markierte in der 43. Minute den Siegtreffer für die Gastgeber.

„Das war schwach, enttäuschend, von Mutlosigkeit und Bewegungsarmut gekennzeichnet”, so HSV-Chef Bernd Hoffmann schon in der Pause auf sky.

Über die gesamte Spielzeit ergaben sich hin und wieder Feldvorteile für beide Mannschaften, die aber weder die Rothosen noch die Gladbacher in zählbares ummünzen konnten. Der HSV war besonders in der zweiten Hälfte bemüht, spielte aber über weite Strecken zu umständlich.

“Gladbach hat mit Mann und Maus verteidigt und uns so das Spiel schwer gemacht, dazu kam das wirklich blöde Gegentor. Aber insgesamt war das – gemessen an unseren Ansprüchen und Voraussetzungen – zu wenig”, erklärt Coach Bruno Labbadia auf der Vereinspage.

Überraschend waren lediglich zwei Personalien: Tomas Rincon, der in der ersten Halbzeit deutliche Akzente setzen konnte, wurde zur Pause ausgewechselt. Für ihn kam Jonathan Pitroipa, der in der Offensive für Abwechslung sorgte.

Nach über sechs Monaten Pause gab Paolo Guerrero sein Debüt. Für ihn musste Ruud van Nistelrooy in der 63. Minute weichen.

Fazit: Die Qualifikation für die  Europa-League ist nach dieser Vorstellung arg gefährdet.