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Vor dem Anpfiff gegen Hertha!

HAMBURG. (oh) In knapp zwei Stunden (Anpfiff: 15:30 Uhr), steigt das Spiel gegen den Tabellenletzten aus Berlin. Kapitän David Jarolim glaubt an eine ähnliche Partie wie gegen die Frankfurter (0:0) und schätzt die Begegnung als sehr schwer ein.

Damit steht der Tscheche nicht alleine da. Guy Demel hofft, trotz der erwarteten kompakten Abwehrarbeit der Berliner, auf ein frühes Tor.

“Wir haben schon oft solche Situationen gehabt, dass sich Mannschaften hinten reinstellen und doch eine Lösung gefunden. Ich denke Berlin hat eine gute Mannschaft, hat zwar drei gute Spieler verloren, aber auch gute Spieler geholt. Aber wir wollen das Spiel gewinnen und wenn wir schnell in Führung gehen, werden sich Räume ergeben”, so der Abwehrspieler.

Der wiedergenesene Nationalspieler Marcell Jansen (10 Tage Spielpause wg. grippalem Infekt) setzt auf den unbedingten Siegeswillen seiner Kollegen, denn:

“Wenn wir brennen und heiß sind, jeder in Bewegung ist, müssen wir mit den Fans im Rücken Dampf machen und unsere Aufgabe erfüllen”, so Jansen zu einem möglichen erfolgreichen Abschneiden gegen Berlin.

“Doch wir müssen trotzdem natürlich aufpassen, dass wir den Gegner nicht unterschätzen. Sie haben den Kader umgekrempelt und gezielt eingekauft. Das merkt man, dass sie im Spiel nicht abfallen, sondern mithalten und Spiele gewinnen können. Daher wird es schon ein enges Spiel und deshalb ist es umso wichtiger, dass dieses Erzwingen so deutlich ist, wie bei Spielen z.B. gegen Bremen”, analysiert Jansen die Lage.

Und so sieht das Stümer Mladen Petric:

“Es ist sicherlich immer schwer gegen eine Mannschaft zu spielen, die sich hinten reinstellt, wobei bei Berlin muss man abwarten, wie das Spiel laufen wird. Weil ich glaube, dass die irgendwann auch mal unter Zugzwang geraten und unbedingt Punkte holen müssen. Von daher werden wir sehen, ob sie sich hinten reinstellen oder versuchen werden nach vorne zu spielen.

Doch stellt sich zuletzt die Frage, inwieweit der vermeintliche Anti-Funkel Kurs im Präsidium von Hertha BSC Einfluss auf die Mannschaft haben könnte.

“Uns ist das eigentlich egal, was da diskutiert wird, ob das Unruhe in die Mannschaft bringt, weiß ich nicht. Ich denke nicht, dass das einen großen Einfluß auf’s Spiel haben wird”, so Petric weiter.

Na denn, es ist angerichtet!