Gnadenlos

Eurofighter empfangen Klassenkämpfer!

HAMBURG. (oz) Es war wie immer, wenn vor Bundesligaspielen auf Grund von Länderspielen nicht der gesamte Kader zur Verfügung stand. Bruno Labbadia hofft, alle Spieler gesund in Hamburg zurück zu erwarten und richtet ab Donnerstagmittag alle Vorbereitung auf das kommende Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin.

Sehnsüchtigst zurück erwartet, Ruud van Nistelrooy.

Sehnsüchtigst zurückerwartet, HSV-Star Ruud van Nistelrooy heute beim Training.

Die Personalsituation stellt sich wie folgt dar: Neben den Verletzten Mladen Petric, Frank Rost und dem Erkrankten Marcell Jansen hat es nun auch Marcus Berg erwischt. Ob die vier am Samstag im Volkspark auflaufen können, werden erst die nächsten Trainingseinheiten zeigen, auch wenn es für alle berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz gibt. Ruud van Nistelrooy wird allenfalls eine Alternative für die Bank sein.

„Wichtig ist für Ruud auch über Teileinsätze wieder in seinen Rhythmus reinzufinden, das so etwas nicht kurzfristig geht, war uns von Anfang an klar“, stellt Labbadia auf Nachfrage klar und nahm somit ein wenig Druck von seinem Top-Stürmer.

Aber auch ohne Ruud van Nistelrooy muss im nächsten Spiel unbedingt ein Sieg her. Borussia Dortmund ist genau wie Nordrivale Werder Bremen nah dran am HSV, ein Abrutschen bis auf Platz 6 wäre möglich, sollte gegen die Hertha kein dreifacher Punktgewinn eingefahren werden.

„Den Druck machen wir uns ja selbst. Wir wissen um die Situation und wollen natürlich auch gewinnen. Wir haben schliesslich ein Heimspiel und werden sicher wieder eine fantastische Stimmung in der Arena haben.“

Trend: Signale gegen Hertha auf Grün - HSV-Keeper Frank Rost

Trend: Gegen Berlin wieder im Tor - HSV-Keeper Frank Rost

Mit der Hertha aus Berlin kommt eine Mannschaft in den Volkspark, die in der laufenden Saison bisher nur dreimal gewinnen konnte, zwei Siege gab es jeweils zu Beginn der Hin- und Rückrunde gegen Hannover 96, den letzten Dreier fuhren die Berliner beim SC Freiburg ein, einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.

Galt Berlin zum Ende der Hinrunde schon als sicherer Absteiger, ist die Hertha nun wieder ganz dicht dran, auch im nächsten Jahr in der Eliteliga spielen zu können, was auch an den Auftritten der direkten Konkurrenz aus Nürnberg und Hannover in den letzten Wochen lag. Labbadia lobte den Berliner Kader, der sich von der Zusammensetzung deutlich besser anhöre, als der jetzige Tabellenplatz hergibt zudem  „haben sie sich in der Winterpause sehr gut verstärkt.“

Der Klassenerhalt ist für Bruno Labbadia natürlich kein Thema, geht sein Blick doch eindeutig nach Europa. Ob Champions-League-Qualifikation oder Europa-League, ein Sieg zum Erreichen dieses Zieles ist gegen Hertha BSC Pflicht.