Spielpraxis

Ze Roberto:”Das Beste, was mir passieren konnte!”

HAMBURG. (oh) Für die Rothosen gab es am Nachmittag nur eine leichte Trainingseinheit. Bruno Labbadia gönnte seinen Jungs nach zwei Spielen innerhalb von weniger als 48 Stunden (am Donnerstag und Samstag) heute eine kleine Verschnaufpause.

“Wir haben eine ordentliche Woche hinter uns, doch wir gehen natürlich nicht gleich ins volle Trainingsprogramm, auch weil es der zweite Tag nach dem Spiel ist. Dennoch ist alles fokussiert auf das Eindhoven Spiel”, so der Chef-Coach.

Nicht dabei war allerdings Ruud van Nistelrooy.  Der HSV-Weltstar laboriert nach seinen ersten Einsätzen zurzeit an Problemen im Oberschenkel. Sein Einsatz im Rückspiel gegen PSV am Donnerstag (Anpfiff, 19:00 Uhr)  sei laut Labbadia noch völlig offen. Anstelle der Einheit auf dem Platz setzte sich der Niederländer auf das Fahrrad, um die Muskulatur wieder in Gang zu bringen.

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Demel und Elia im Zweikampf

Auch Dennis Aogo (zuletzt nach Rückenschmerzen und Oberschenkel-problemen angeschlagen) musste heute beim Training passen und blieb im Trainingszentrum. Ansonsten hatten die Trainer alle Spieler außer der Langzeitverletzten an Bord. So auch Eljero Elia, der wegen Schmerzen im Sprunggelenk am Samstag nicht im Kader war, heute aber schon wieder einen etwas leichtfüssigeren Eindruck machte. Besonders erfreut war Bruno Labbadia über die Leistung von Ze Roberto.

“Das er noch nicht in wieder in der Topverfassung ist, ist klar, aber er hat eine sehr, sehr gute Basis geschaffen und jetzt fehlt eigentlich nur die Spielpraxis”, erklärte Labbadia.

Gerade deshalb war es für Ze Roberto auch ein Vorteil, dass die Spiele gegen PSV und Frankfurt so dicht aneinander lagen.

“Ja, das war das Beste , was mir passieren konnte. Der Einsatz gegen Eindhoven und anschließend 90 Minuten gegen Frankfurt war ideal, um wieder in die nächsten Spiele reinzukommen”, verrät der Brasilianer

Ze Roberto ist sich auch sicher,  dass der HSV über Eindhoven am Donnerstag in die nächste Runde der Europa-League einziehen wird. Nicht nur in Sachen 12. Mai 2010 (Endspiel in Hamburg) eine wichtige Hürde , sondern vor allem auch in Hinblick auf die Bundesliga  ein ungemein wichtiges Spiel. Denn da geht es als nächstes zu den ‘Gaalaktischen’ nach München. Die Woche der Wahrheit?

“Kann es werden, und es kann den Weg in beide Richtungen weisen, nach oben oder nach unten. Trotzdem dürfen wir  uns da nicht verrückt machen, sondern die Spiele wie immer konzentriert angehen “, so Mladen Petric.