6000. Maschine

HSV-Stars feiern den Airbus A380!

HAMBURG. (oh) Heute war ein besonderer Tag, ein Tag der Superlative. Der Flugzeugbauer Airbus lieferte am Vormittag im Werk Finkenwerder den 6000. Airbus seiner Geschichte aus. Kunde war kein geringerer als der Hauptsponsor der Rothosen, die Fluggesellschaft Emirates aus Dubai, die von jetzt an bereits acht dieser Super-Jumbos vom Typ A380, 73 Meter lang, rund 24 Meter hoch, 890 km/h schnell und bis zu 853 Sitzplätze, in der Flotte hat. Weitere 50(!) Maschinen von diesem Typ sind bestellt. Preis pro Maschine zwischen 282 und 302 Millionen Euro.

Zur Feier des Tages hatte sich auch die komplette Bundesliga-mannschaft, samt Trainerstab und Vorstand des HSV eingefunden. Neben Marcell Jansen, mußte wegen einer Erkältung absagen, fehlten Eljero Elia (Werbeaufnahmen), David Rozehnal (priv. Termin) und Paolo Guerrero (in Peru). Alle anderen machten große Augen.

labbadia_a380“Meine Spieler waren extrem heiß auf diesen Termin und haben auch sofort zugesagt”, so Trainer Labbadia. “Nicht nur weil Emirates unser Sponsor ist, sondern weil sie einfach sehr interessiert waren. Ich denke es hat sich absolut gelohnt. Was wir hier sehen, ist sehr außergewöhnlich.”

Und so fragte sich nicht nur Bruno Labbadia beim Anblick der Ausmaße dieses Flugzeugs, wie so ein großer Flieger überhaupt abheben kann. Auch HSV-Boss Bernd Hoffmann mußte eingestehen, dass so ein Fußballclub im Vergleich zu so einem Flugzeug, mit solchen Dimensionen doch recht klein ausfalle.

Platz genug für alle HSV-Mitarbeiter wäre auf jeden Fall schonmal da und vielleicht war das Trainingslager in Belek Angesichts des Reisekomforts mit einem A380 nur eine Ausnahme.

trochowski_a380“Ich habe schon Bernd Hoffmann gesagt, nächstes Jahr würde ich schon gerne wieder nach Dubai ins Trainingslager fahren, schon wegen des Flugs”, sagt Piotr Trochowski. Und bei all dem Luxus, den dieser A380 so hergibt mussten sich auch die Journalisten-Kollegen zweimal vergewissern, ob Trotsche hier nun auf einem Platz der First oder Business-Class Platz genommen hatte. Es war “nur” die Business-Class.

Fliegen wird  in diesem A380 vermutlich fast zur Nebensache, ob nun Ze Roberto,  Robert Tesche oder Tolgay Arslan, von allen wurde ruck-zuck das Entertainmentsystem auf den Flachbildschirmen an den Plätzen in Beschlag genommen.

gruppen_gangwayNach der Besichtigung folgte das obligatorische Gruppenfoto auf der Gangway und der offinzielle Teil der Übergabe durch Airbus Boss Tom Enders an den Vize-Präsidenten von Emirates Adel Ahamd Al Redha. Zu dem gab es noch Geschenke. Airbus überreichte einen  transparenten Quader mit einer goldenen 6000.

Enders erhielt ein silbernes Segelschiff auf einem kleinen Podest. Aber auch der HSV hatte natürlich für beide Seiten etwas dabei. Bruno Labbadia übergab dem Airbus-Boss und dem Scheich ein Heimtrikot der Rothosen. Für Enders ein Geschenk, welches den Familienfrieden stören könnte und als echter HSV-fan wollte er sich dann auch nicht outen.

enders_a380“Ich wohne ja in Bayern und  ich denke, das darf ich meinen Söhnen nicht zeigen, die sind alle Bayern-Fans. Aber der HSV sitzt den Bayern ja ziemlich dicht im Nacken zurzeit und ich wünsche beiden Teams Erfolg in der Saison.”

Damit ging dann auch ein Tag zuende, an dessem Schluss ein Zitat von Frank Rost eine neue Ära einläutet. “Man könnte schon sagen es ist eine neue Epoche in der Luftfahrt angebrochen. Das ist hier Champions League und da wollen wir hin.”

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