Ernüchterung

HSV unterliegt Freiburg 0:1 (0:1)

FREIBURG. (oh) Der HSV kassierte mit dem vierten Auswärtsnuller in Folge einen herben Dämpfer, der die leicht ansteigende Form nach dem 4:2 Heimerfolg gegen den VfB Stuttgart auf einen Schlag zu nichte machte. Papiss Cissé erzielte bereits nach drei Minuten den Treffer des Tages.

“Wir können nicht in jedem Auswärtsspiel einen Rückstand drehen! Es kann eben nicht sein, dass wir wieder mit der ersten Aktion das 0:1 fangen”, erklärte Kapitän Heiko Westermann auf hsv.de.

Der HSV war über die verbleibenden 87 Minuten (plus fünf Minuten Nachspielzeit) zu einfallslos. Lediglich Heung Min Son trat hie und da in Erscheinung, konnte aber auch nicht wirklich für Gefahr vor dem Tor von Oliver Baumann sorgen. “Wir hätten ja sogar fast noch das zweite Tor kassiert, ehe wir dann besser ins Spiel fanden, aber es fehlte uns an Zug zum Tor”, so Westermann weiter.

Die Breisgauer konnten allerdings aus der Harmlosigkeit der Hamburger kein Kapital schlagen. Auch nach dem Seitenwechsel enttäuschte der HSV und muss sich nun mit Platz neun anfreunden. Am nächsten Samstag empfängt der HSV Bayer Leverkusen, die morgen mit einem Sieg gegen Köln auf Rang drei klettern können. Wenn der HSV in den letzten zwei Spielen (Leverkusen und Gladbach) nicht punktet, droht der Absturz auf einen deutlich zweistelligen Tabellenplatz.

Ex-HSV Profi Marcus Marin (1988-1990, 15 Spiele Null Tore) analysiert die Situation des HSV auf facebook.com: “Tja, echt schwierig, die Truppe hat leider auch Scheiss-Charaktere drin, aber was Veh für Statements abgibt geht auch gar nicht, da würde ich ihm als Verantwortlicher mal die Ohren lang ziehen!”

Harter Tobak einer ehemaligen Rothose. Der HSV-Chef Coach bewertet die Niederlage daher auch eher nüchtern und sachlich:
“Im Spiel nach vorne fehlten uns in den entscheidenden Momenten die klugen Ideen, um die kompakte Freiburger Defensive zu knacken. Das war zu wenig, um auswärts bestehen zu können”, so Armin Veh auf der Vereinswebsite.

Tor:
1:0 Cissé (3.)

Was ist Eure Meinung, hat der ehemalige HSV-Profi den Nagel auf den Kopf getroffen oder ist sein Anfgriff auf die Mannschaft überzogen?
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