13. Spieltag

Frustalarm in der Nachspielzeit: HSV verliert 2:3 gegen 96.

HANNOVER/HAMBURG. (oh) “Es ist immer das Gleiche. Wir sind wieder die bessere Mannschaft, haben die besseren Chancen und verlieren das Spiel. Das ist unnötig, ärgerlich und unbegreiflich. Wir müssen das abstellen, dass wir uns sichere Punkte noch nehmen lassen”, so Heiko Westermann nach dem Spiel auf der Vereinswebsite.

Der HSV lässt in Hannover erneut drei mögliche Punkte liegen. Mike Hanke klaute mit dem 3:2 (1:1) den fast schon sichergeglaubten Punkt in der Nachspielzeit (90. +1) und stürzt den HSV ins gefühlte Mittelmaß.

“Was soll ich zu so einer Scheiße hier schon wieder sagen?”, so David Jarolim. Frustalarm beim HSV.

Dabei sind es weiterhin nur drei Zähler auf Rang fünf und vier auf den vierten Tabellenplatz. Damit kann man eigentlich leben, erschreckend ist, dass es der HSV wie schon gegen Köln nicht schaffte den zwischenzeitlichen 2:1 Vorsprung auszubauen oder das Remis zu halten. So hält man sich den wichtigen internationalen Platz erfolgreich vom Hals.

“Wir müssen sehen, dass wir oben dran bleiben. Dafür müssen wir punkten, das hat wieder nicht geklappt. Es ist zum Kotzen,” entfuhr es HSV-Coach Armin Veh.

Man habe sehr viel Aufwand betrieben und das gezeigt, was in Dortmund noch gefehlt habe – Herz und den Willen, ein Tor zu schießen, so Veh.

Nun bleiben noch vier Spiele: Stuttgart, Freiburg, Leverkusen und Mönchengladbach. Intern fordete Armin Veh von seinen Spielern bis zur Winterpause mindestens 10 Punkte. Eine schwere Hypothek bei dem Restprogramm.

Die Tore:
1:0 Stindl (31.)
1:1 Son (40.)
1:2 Son (54.)
2:2 C. Schulz (59.)
3:2 Hanke (90. + 1)