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Letztes Spiel
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Die Tabelle Wo steht der HSV?
Pos Mannschaft Sp Tore Diff Pkt 1 •
Bor. Dortmund 34 66:22 44 75 2 •
Bay.Leverkusen 34 64:44 20 68 3 •
Bay. München 34 81:40 41 65 4 •
Hannover 96 34 49:45 4 60 5 •
Mainz 05 34 52:39 13 58 6 •
1. FC Nürnberg 34 47:45 2 47 7 ↑
1. FC K'lautern 34 48:51 -3 46 8 ↓
Hamburger SV 34 46:52 -6 45 9 ↓
SC Freiburg 34 41:50 -9 44 10 ↑
1. FC Köln 34 47:62 -15 44 11 ↓
Hoffenheim 34 50:50 0 43 12 ↓
VfB Stuttgart 34 60:59 1 42 13 ↓
Werder Bremen 34 47:61 -14 41 14 •
FC Schalke 04 34 38:44 -6 40 15 •
VfL Wolfsburg 34 43:48 -5 38 16 •
Bor. M'Gladbach 34 48:65 -17 36 17 •
Eintr. Frankfurt 34 31:48 -17 34 18 •
FC St. Pauli 34 35:68 -33 29 -
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15. November 2010
Bestandsaufnahme
Veh enttäuscht:”Es kotzt mich an!”
HAMBURG. (oh) “Man kann verlieren, aber ich möchte mehr Herz sehen! Wenn wir beim Tabellenführer, der Leidenschaft zeigt, gewinnen wollen, dann müssen wir auch Leidenschaft zeigen. Wir müssen daran arbeiten, dass wir mehr Herz zeigen”, so Armin Veh nach der Niederlage gegen Dortmund.
Mehr Herz zeigen heißt: “Mehr Mut, mehr Spielfreude. Das ist die Aufgabe, dass wir das wieder reinkriegen. Wir haben hinten ordentlich gestanden, aber das langt nicht”, analysierte der Übungsleiter am Nachmittag. Frechheit siege dadurch, so Veh, dass man eben auch mal mit fünf, sechs Mann einen Konter setze und die nötigen Wege gehe.
Genau das ist es auch, was das Trainertream von seiner Mannschaft am nächsten Samstag gegen Hannover erwartet. “Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir die Qualität haben. Im Prinzip haben wir auch nur drei Punkte zu wenig.” Zweckoptimismus!?
Und damit die Qualität auch mal wieder auf dem Platz zu sehen ist, wird sich der HSV-Coach seine “Stars” in den nächsten Tagen in Einzelgesprächen zur Brust nehmen. Doch von einer “Hire and Fire”-Mentalität will Veh auch nichts wissen.
“Marzialische Sprüche ändern nichts”, erklärte der Trainer, “ich bin jetzt so lange dabei und habe festgestellt, dass es nichts bringt. Ich halte nichts von Extremen und Aktionismus.”
Man wolle den Druck von der Mannschaft nehmen, aber auch deutlich machen, dass man nicht nur nehmen, sondern auch geben müsse, ergänzte Veh. Der 49-Jährige sieht sich dabei auch ein Stück weit als Psychologe.
Aber genau den hätte der Chef offenbar am Wochende selber gut brauchen können. Den nötigen Ausgleich verschaffte sich Veh aber ganz einfach selbst. Zwei Tage gab er den Spielern und sich nach dem 0:2 gegen Kloppos Schwarzgelbe frei. Eine Maßnahme, die Vielerorts für Unverständnis sorgte. Doch die “Belohnung” war dann auch eher eine Zwangspause für Leib und Seele.
“Auch für mich war es wichtig, dass ich mir das alles noch mal in Ruhe ansehen konnte. Denn es kotzt mich an, wenn ich sehe, dass wir ein Spiel gewinnen können, es aber nicht tun.”
Rumms!
Na, da hat der Trainer aber mal einen raus gehauen. Aber so ist er, der Veh. Offen, ehrlich und unverblümt. Ob die Spieler damit etwas anfangen können, oder gar etwas daraus lernen, sei mal dahingestellt. Und so gab Veh seinen “Stars” noch eine “große Kleinigkeit” mit auf den Weg in die Länderspielwoche.
“Stars müssen sich immer wieder neu beweisen!”
Manch ein Spieler hatte das am letzten Freitag wohl vergessen und wird sich seiner Sache in Zukunft nicht mehr all zu sicher sein können. Denn Veh will gerade jetzt seiner Linie weiter Nachdruck verleihen. “Mir ist es egal, wie einer heißt. Ich mache da keine Unterschiede.”
Sprich es zählt nur eins: Leistung!