Stimmen

Mladen Petric:”Haben unsere Klasse aufblitzen lassen!”

HAMBURG. (oh) Die Stimmen nach dem 2:1 (1:1) Sieg gegen Hoffenheim.


Mladen Petric:

(zu seinem Tor) “Es war ein sensationell herausgespieltes Tor, da haben wir mal wieder die Klasse aufblitzen lassen, die wir haben. Ich glaube es war schlußendlich eine Belohnung für alle, weil wir doch eine super zweite Halbzeit gespielt haben. (zum Spiel) Ich fand auch die erste schon nicht schlecht. Die zweite war richtig gut, da haben wir den Gegner fast die ganze Zeit hintenreingedrückt, uns Chancen herausgespielt und irgendwie kamen wir immer näher an das Tor und haben den Glauben nicht verloren, dass es noch klappt. (zum wichtigen 1:1 vor der Pause) Es war wichtig, dass wir nicht mit einem Rückstand in die Halbzeit sind, wir haben kurz vor der Pause das Tor gemacht und das hat uns sicherlich Kraft für die zweite Halbzeit gegeben, aber auch in der ersten Halbzeit haben wir streckenweise, obwohl wir früh in Rückstand geraten sind, guten Fußball gezeigt und haben und nicht die Nerven verloren. Wir sind unseren Ideen treu geblieben und haben auch da schon die eine oder andere Möglchkeit gehbat. Für mich war es nur eine Frage der Zeit bis der Ball reingeht.”

David Jarolim:
“Ich bin sehr glücklich, dass wir wieder gewonnen haben. Hoffenheim ist eine schwierige Mannschaft, schwer zu spielen. Die sind alle athletisch, schnell und nicht umsonst vorne und spielen eigentlich sehr gut. Wenn man nach drei Minuten zurückliegt, ist das normnal, dass es so einer Mannschaft einen Schub gibt, für uns war das ein Rückschlag. (über Moral und Mentalität) Das hat man eindeutig gesehen, wir wollten gewinnen. Auf das, so wie wir vor allem in der zweiten Halbzeit aufgetreten sind, kann man bauen. Der Knackpunkt war das 1:1, das hat auch gezeigt, dass es Gerechtigkeit gibt. Es war kein Elfmeter, sondern im Gegenteil ein Foul an Pitroipa, so was kann man normalerweise nicht pfeifen. Jetzt geht es zum Tabellenführer Dortmund, aber nach einem Sieg gegen Hoffenheim müssen wir uns dort auch nicht verstecken.”

Piotr Trochowski:
“Psychologisch war das Tor vor der Halbzeit sehr wichtig und hat und auch Aufwind gegeben. Wichtig war aber auch, dass wir in der zweiten Halbzeit über den Kampf und über die Defensive nach vorne kommen. Wir haben sehr viel Druck gemacht, aber vor allem im letzten Drittel auch viele schlechte Abspiele gehabt, hätten mehr draus machen können, ich natürlich auch über Außen. Aber wir haben daran geglaubt, dass wir das Tor noch machen und haben es dann am Ende gemacht. (Maßstab zweite Hälfte) Auch in der zweiten Halbzeit machen wir Fehler und spielen teilweise 5-10 Minuten in der Mitte Hara-Kiri, wo wir die Bälle erkämpfen und wieder nach vorne bolzen, da müssen wir mehr Ruhe reinbekommen. Wenn wir dann Ruhe haben und Ball laufen lassen, dann haben wir noch mehr Selbstvertrauen.”

Heiko Westermann:
(zu seinem Tor)”Also wenn ich den nicht reinmache, dann kann ich aufhören Fußball zu spielen. Das war super von Mladen vorbereitet und ich muss nur noch den Fuß hinhalten. Dadurch sind wir sofort zurück ins Spiel gekommen und haben die zweite Hälfte so angefangen, so wie wir eigentlich die erste beginnen wollten. (zur zweiten Hälfte) Wir haben da auch spielerisch überzeugt, haben die Zweikämpfe gewonnen und haben auch sehr gut gestanden und nichts mehr zugelassen, so gewinnt man Spiele. Ich habe daran geglaubt, dass wir noch ein Tor schiessen, das haben wir getan, aber wir hätten den Sack eher zu machen können. Ich denke, dass es für die Mannschaft und unser Selbstvertrauen sehr wichtig war und jetzt können wir uns auf Dortmund vorbereiten.”