Stimmen

Mathijsen klagt:”Wir waren heute nicht bei 100%!”

Piotr Trochowski:
“Ich glaube wir haben das Spiel bestimmt, haben viel Ballbesitz gehabt. Die Gegner standen mit zehn Mann hinten drin, haben versucht, das Spiel zu unterbinden und versucht uns auszukontern. Das auch eigentlich auch ganz gut gemacht. Es ist nicht einfach, wenn man gegen zwei Blöcke spielt. Trotzdem haben wir einige Torchancen gehabt und hätten das eine oder andere Tor machen können.”

Heiko Westermann:
“Die Nürnberger haben tief gestanden, haben im Mittelfeld fast mit Manndeckung gespielt und dann wurde es auch schwer ein Spiel aufzubauen. Als Abwehrspieler konnten wir nie in die Spitze spielen und dann wird es natürlich schwer. Dann wurde es ein Geduldspiel.
Das 1:1 dürfen natürlich nicht kassieren, das war völlig unnötig. (zum Elfmeter)
So ein Tor entscheidet das Spiel, das ist natürlich bitter. Ich weiß nicht wo der Schiedsrichter hinschaut, wo er (Julian Schieber, d. Red.) sich den Ball hinlegt, kommt er nie wieder hin.”

Joris Mathijsen:
“Ich freue mich nicht über mein Tor. Wir sind enttäuscht, ein 1:1 ist zu wenig. Nach der Fehlentscheidung des Schiedsrichters wurde es etwas hektisch, das gehört dazu. Aber auch was der Trainer von Nürnberg macht, hilft nicht bei so einem Spiel. Am Ende war es einfach zu wenig heute. Wenn wir zuhause gegen Nürnberg nicht gewinnen, liegt das an uns. Wir waren heute nicht bei 100%.”

Marcell Jansen:
Bei 75% Ballbesitz haben wir gesehen, wer das Spiel machen und wer es zerstören wollte. Was vielleicht gefehlt hat, war den einen oder anderen Ballbesitz noch besser zu behaupten, wenn wir nicht unter Druck sind. Da hatten wir einige Ballverluste, die kritisch waren und da laufen wir in einen Konter rein. Das andere ist, dass einer die entscheidende Situation sucht, sprich ein 1 gegen 1 geht und sich durchsetzt, um die Torchance zu bekommen. Sowas muss man dann erzwingen und die Qualität dafür haben, weil man sonst nicht zu entscheidenen Chancen kommt. Teilweise haben wir das geschafft, aber dann muss man das auch nutzen.

Sportchef Bastian Reinhardt:
Die Nürnberger waren läuferisch sehr stark und wir haben uns schwer getan spielerisch unseren Rhythmus zu finden und permanent Chancen herauszuarbeiten, aber letztendendes haben wir doch 1:0 geführt und dann musst du das auch irgendwie nach Hause schaukeln.

Dieter Hecking:
Wir sind natürlich glücklich über den Punktgewinn, ich glaube er war auch absolut verdient, auch wenn wir sicherlich vom Ballbesitz her nicht soviel hatten, als ich mir das vorgestellt hatte. Aber das kann man beim HSV auch nicht erwarten, dass man mit 60-70% Ballbesitz nach Hause fährt. Wichtiger ist, dass man den Punkt mitnimmt. Meine Mannschaft hat taktisch sehr diszipliniert gespielt, hat bis auf in der Anfangsphase, wo 2-3 Bälle durch unseren Fünfmeter-Raum gingen, nichts zugelassen. In der zweiten Hälfte hat der HSV es verstandne ns in der eigene Hälfte festzuhalten, das Tor, was wir bekommen war unnötig. (zum Strafstoß) Für mich war es ein klarer Elfmeter für uns, nachdem wir dann auf 4-4-2 umgestellt haben und sicher auch das Glück des Tüchtigen gehabt haben, denn eine richtige Torchance des HSV abe ich nicht gesehen.