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Die Tabelle Wo steht der HSV?
Pos Mannschaft Sp Tore Diff Pkt 1 •
Bor. Dortmund 34 66:22 44 75 2 •
Bay.Leverkusen 34 64:44 20 68 3 •
Bay. München 34 81:40 41 65 4 •
Hannover 96 34 49:45 4 60 5 •
Mainz 05 34 52:39 13 58 6 •
1. FC Nürnberg 34 47:45 2 47 7 ↑
1. FC K'lautern 34 48:51 -3 46 8 ↓
Hamburger SV 34 46:52 -6 45 9 ↓
SC Freiburg 34 41:50 -9 44 10 ↑
1. FC Köln 34 47:62 -15 44 11 ↓
Hoffenheim 34 50:50 0 43 12 ↓
VfB Stuttgart 34 60:59 1 42 13 ↓
Werder Bremen 34 47:61 -14 41 14 •
FC Schalke 04 34 38:44 -6 40 15 •
VfL Wolfsburg 34 43:48 -5 38 16 •
Bor. M'Gladbach 34 48:65 -17 36 17 •
Eintr. Frankfurt 34 31:48 -17 34 18 •
FC St. Pauli 34 35:68 -33 29 -
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1. September 2010
Entscheidung
Aogo: Wohlfühlfaktor hat Priorität im Vertragspoker
HAMBURG. (oh) Als Dennis Aogo nach der WM in Südafrika und seinem Urlaub am 2. August an seinen Arbeitsplatz in der Arena zurückkehrte, ahnte noch niemand, dass es noch weitere vier Wochen dauern würde, bis er wieder gegen einen Ball tritt. Ein Ischias-Leiden legte den 23-Jährigen kurzer Hand lahm.
Erst vor ein paar Tagen kehrte Aogo in das Mannschaftstraining zurück. Gestern abslovierte er im Freundschaftsspiel gegen den SC Victoria Hamburg die ersten 70 Minuten unter realen Bedingungen.
“Ich fühlte mich zwar etwas müde nach dem Spiel, bin im Augenblick aber schmerzfrei”, verrät Aogo, der zufrieden auf den ersten Spieleinsatz zurückblickt. “Es ist natürlich schon ein Unterschied zu spielen oder zu trainieren und so war es für mich ein rund um gelungener Abend.”
Der Weg dorthin war allerdings lang, zu lang wie Dennis zugibt:
“Ich war schon überzeugt, dass der Schmerz zeitnah wieder weg geht.” Dem war aber nicht so, dennoch nahm der Abwehrspieler die Malaise entspannt zur Kenntnis.
“Ich habe jetzt nicht geglaubt, dass ich bis zum Karriereende verletzungsfrei bleibe, deshalb habe ich das etwas entspannter gesehen. Und für Verletzungen gibt es nie den richtigen Zeitpunkt.”
Nach der langen Saison, in der auch viel über die Mannschaft hineingebrochen war (Trainerentlassung, verlorenes Euro-League Halbfinale und die verpatze internationale Qualifikation), könnten sich Aogo und Teamkollegen in diesem “europapokalfreien” Jahr eigentlich mal eine kleinere Verschnaufpause für den Körper nehmen, um dann richtig fit für die Meisterschaft und den DFB-Pokal zu sein.
“Na ja, ich wäre schon gerne international dabei und dann hätte ich auch in Kauf genommen, dass sich mein Körper meldet.”
So kennen und mögen ihn seine Fans, die natürlich nach der gestern abgelaufenen Transferfrist darauf setzen, “ihren” Dennis noch möglichst lange im Dress der Rothosen zu sehen. Zuletzt hatte es noch Gerüchte über einen Wechsel zu Juventus Turin gegeben. Dennis Aogo bleibt aber beim HSV (Vertrag bis 30.06.2012), doch wie lange noch und zu welchen Konditionen würde er einen neuen Kontrakt unterschreiben?
“Das hängt davon ab, ob man die gleichen Vorstellungen hat. In den ersten Gesprächen waren wir dabei auf einem Nenner”, so Aogo.
“Fakt ist, dass mir in der Vergangenheit vieles im Verein ans Herz gewachsen ist. Ich habe hier alles was ich brauche. Wenn ich mich wohl fühle, dann kann ich auch auf etwas verzichten”, ergänzt der Nationalspieler.
Aber so naiv sollte man als Club oder Fan auch nicht sein. Natürlich gibt es auch für Dennis Aogo eine “Schmerzgrenze”:
“Wenn zwischen den Angeboten Welten liegen, dann überlegt man natürlich. Das ist doch im Berufsleben auch so. Wenn du in einer anderen Firma das doppelte verdienen kannst, dann denkst du nicht lange darüber nach.”
Blieben am Vormittag noch zwei Fragen offen, erstens die Diskussion um Mladen Petric und die Nationalmannschaftsdebatte um das Kapitänsamt. Aogo zeigte besonders in der Angelegenheit um seinen Mannschaftskollegen Petric erhöhtes Unverständnis:
“Dazu muß ich jetzt mal was sagen. Ehrlich, ich verstehe die öffentliche Diskussion um Malden Petric nicht. Er hat gegen Schalke gespielt und jetzt gegen Frankfurt auf der Bank gesessen. Es werden immer wieder Nationalspieler auf der Bank sitzen.”
Ganz änlich reagiert der HSV-Profi bezüglich der breitgetretenen Diskussion um die Kapitäns-Frage in der Nationalmannschaft:
“Das sind Dinge die von Außen hereingetragen werden. Ich habe, seit dem ich dabei, intern nie mitbekommen, dass das wirklich ein Thema ist.”