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Die Tabelle Wo steht der HSV?
Pos Mannschaft Sp Tore Diff Pkt 1 •
Bor. Dortmund 34 66:22 44 75 2 •
Bay.Leverkusen 34 64:44 20 68 3 •
Bay. München 34 81:40 41 65 4 •
Hannover 96 34 49:45 4 60 5 •
Mainz 05 34 52:39 13 58 6 •
1. FC Nürnberg 34 47:45 2 47 7 ↑
1. FC K'lautern 34 48:51 -3 46 8 ↓
Hamburger SV 34 46:52 -6 45 9 ↓
SC Freiburg 34 41:50 -9 44 10 ↑
1. FC Köln 34 47:62 -15 44 11 ↓
Hoffenheim 34 50:50 0 43 12 ↓
VfB Stuttgart 34 60:59 1 42 13 ↓
Werder Bremen 34 47:61 -14 41 14 •
FC Schalke 04 34 38:44 -6 40 15 •
VfL Wolfsburg 34 43:48 -5 38 16 •
Bor. M'Gladbach 34 48:65 -17 36 17 •
Eintr. Frankfurt 34 31:48 -17 34 18 •
FC St. Pauli 34 35:68 -33 29 -
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1. September 2010
Schmerzfrei
Dennis Aogo greift wieder an!
HAMBURG. (oh) Der HSV bleibt auf Kurs. Im Testspiel gegen den SC Victoria gewannen die Rothosen mit 5:1(3:0). Vor 2072 Zuschauern hielt der Meister der Oberliga-Hamburg erstaunlich gut mit und ließ bis zur Pause nur ein 0:3 zu. Im zweiten Abschnitt gelang der Amateurelf sogar der Anschlußtreffer und war dem 2:3 aus SC-Sicht sogar näher, als der HSV dem vierten Treffer.
Dass Co-Trainer Michael Oenning jetzt ohne die 14 fehlenden Profis (wg. Euro-Quali-Länderspielpause) keine großen Schlüsse für das kommende Spiel gegen Nürnberg oder gar konkret für die Liga aus der Begegnung ableiten konnte, war zu erwarten. Doch er war vor allem mit der Spielansetzung als solches sehr zufrieden.
“Für uns war das aus mehreren Gründen ein Spiel, das wir so auch gewollt haben, weil wir ja am Wochende spielfrei sind und wir alle mitgebracht haben, die wir noch hatten, die trotzt allem noch das Prädikat Profimannschaft verdient haben. Wir konnten einige aus der Amateurmannschaft dazunehmen, was auch innerhalb des Vereins sehr wichtig ist, damit die Wege da auch Kürzer werden und man sich kennenlernt, dass man auch weiß, wer da ist, der mal oben reinriechen kann. Ich denke das war ein gelungener Abend.”
Mit Drobny, Tesche, Benjamin, Jarolim, Guerrero, Trochowski und Aogo standen immerhin sieben Profis in der Startelf. Besonders Dennis Aogo, der nach seinen Rückenproblemen (Ischias) erstmals wieder spielte, hinterließ einen guten Eindruck und hielt bis zur 70 Minute durch.
“Ich finde er hat das erstaunlich lange mitgemacht und hat es auch genauso gemacht wie er es sollte. Sicheres Aufbauspiel aus seiner Position heraus. Für die bevorstehenden Aufgaben war das sehr gut und er hat sich auch, hatte ich den Eindruck, trotz alle dem sehr wohl gefühlt, das er wieder Fussball spielen und jetzt wieder voll angreifen kann”, so der Co-Trainer.
Ähnlich sah das Oenning auch bei Piotr Trochowski, der neben Benjamin und Drobny nach seiner Achillessehenverletzung erstmals wieder über die volle Distanz ging.
“Er macht im Moment einen sehr guten Eindruck, auch von der Kraft her und hat sich ja auch 90 Minuten engagiert, da helfen auch die Minuten, das war ganz wichtig.”
Noch viel wichtiger war natürlich, dass sich keiner der Profis verletzt hatte, daher lobte Victorias Trainer Bert Ehm seine Spieler für ein ordentliches und gutes Fußballspiel.
“Es war ein sehr faires Spiel und wir haben uns da auch sehr bemüht nicht reinzuhacken und vernünftig Fussball zu spielen. Aber wie das im Fussball so ist, wir haben durch Harmurcu das 3:2 auf dem Fuss und dann fällt im Gegenzug das 4:1. Geärgert hat mich dann nur noch das 5:1 das war völlig überflüssig”, grantelte der 63-Jährige wie zu besten Happel-Zeiten auf der anschließenden Pressekonferenz.
Zustandegekommen war dieser Kick übrigens aus einer Diskussion heraus, in der es um die Finanzierung der Hamburger Amateurclubs ging. In dessen Verlauf hatte der HSV versprochen beim Meister der Oberliga-Hamburg aufzulaufen. Und so hatte dieses Spiel vor allem in der zweiten Hälfte einen ganz besonderen Charme: Das Flutlicht!
“Ja, ganz eindeutig, das ist das, wo Fußball herkommt und das sollten wir alle auch nicht vergessen”, so HSV-Boss Bernd Hoffmann. “Und gerade bei so einem Spiel mitten in Hamburg, tun wir ganz sicher auch etwas für unsere Fans. Von daher ist das für alle ein schöne Sache.”
Und das waren die Torschützen:
0:1 Christian Groß (12.)
0:2 Paolo Guerrero (14.)
0:3 Daniel Nagy (37.)
1:4 Rafael Kazior (69.)
1:3 Stephan Rahn (51.)
1:4 Rafael Kazior (69.)
1:5 George Kelbel (86.)