Zielstrebig

“Haben großen Konkurrenzkampf auf allen Positionen!”

HAMBURG. (oh) Bundestrainer Joachim Löw hat am Vormittag den DFB Kader der Nationalmannschaft für die EM-Qualifikationsspiele bekanntgegeben. Marcell Jansen und Heiko Westermann sind am 3. September (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) gegen Belgien in Brüssel und am 7. September (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) gegen Aserbaidschan in Köln mit dabei. Piotr Trochowski wurde wegen vorangegangener Probleme mit der Achillessehne nicht berücksichtigt.

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“Es war mir eigentlich schon bewußt, dass es so passieren würde. Ich bin erst seit knapp 1 ½ Wochen im Training und habe letzte Woche nicht gespielt. Es ist verständlich, dass der Trainer dann Spieler nimmt, die schon gespielt haben und auch die Vorbereitung durchgespielt haben”, so Trotsche gelassen.

Für die Nationalmannschaft hat es erwartungsgemäß also noch nicht gereicht, für den HSV steht der Nationalspieler jetzt auch für Spieleinsätze wieder zur Verfügung.

“Ich bin jetzt wieder topfit und frisch, das andere wird mit den Spielminuten kommen. Ich freue mich, dass es langsam anfängt. Besonders nach der Woche in der ich auf der Tribüne saß und der Mannschaft zugeschaut habe. Denn wenn man erfolgreich ist, dann will man auch mitkicken.”

Im heutigen Abschlußtraining vor dem Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt kristallisierte sich zunächst eine Startelf ohne Trochowski heraus. Paolo Guerrero nahm wieder den Platz im Offensivzentrum ein, Mladen Petric rutschte nach seinem Spiel gegen Schalke erstmal wieder in die Reserve zurück. Für Trotsche bleibt da auf den ersten Blick nicht viel Raum, um sich im Spiel auf seiner Paradeposition zu empfehlen.

“Klar, wir haben ein großen Konkurrenzkampf auf allen Positionen, aber ich habe trotzdem keine angst und sehe mich jetzt natürlich, da wir jetzt auch anders im System spielen, im Zentrum. Ich habe auch immer betont habe, dass ich in der Zukunft im Zentrum (Lieblingsposition 8 oder 10) landen werde, weil ich da einfach am stärksten bin.”

Stark muss morgen aber die ganze Mannschaft sein, die auf dem Feld steht. Mit oder ohne Trochowski. “Frankfurt ist nicht einfach zu spielen. Die stehen sehr kompakt und haben vorne eine Qualität mit der sie zuschlagen können. Da ist Alexander Meier, der hat auch schon einige Tore gegen uns gemacht, von daher sollte man da aufpassen. Ich glaube, wenn wir gut ins Spiel kommen, dann werden sie sich denfensiv aufstellen, um uns dann über Konter gefährlich zu werden.”

Eine erste Chance hat er bereits morgen. Für das Spiel gegen Frankfurt berief ihn sein Coach Armin Veh in den Kader. Die Auflösung, ob es für einen Einsatz gereicht hat, gibt’s morgen ab 15:30 Uhr, live bei sky und Ligatotal!