DFB-Pokal

Aogo:”Das kann er sich abschminken!”

HAMBURG. (oh) Es sind nur noch drei Tage bis zum ersten Pflichtspielauftritt des HSV am Sonntag gegen den Torgelower SV Greif in der ersten Runde des DFB-Pokals. Die ersten Vorboten aus der beschauliche Gemeinde 30 Kilometer vor der polnischen Grenze sind bereits in Richtung Hamburg entsandt worden.

“Der HSV zittert auf jeden Fall”, so Torgelows Kapitän und Ex-HSV II Spieler Andreas Brück in einem Interview gegenüber Elbkick.tv.

Dennis Aogo, der gegen die Torgelower nach seinen Ischiasbeschwerden noch nicht dabei sein wird, nimmt es erwartungsgemäß gelassen.

“Ich denke sie wollen versuchen uns mit solchen Sachen zu verunsichern, weil es vermutlich auch die einzige Chance sein wird. Ich glaube aber nicht, dass solche Aussagen irgendeinen aus unserer Mannschaft interessieren. Wir sind alle überzeugt von unserer eigenen Stärke und werden uns auf solche Spielchen nicht einlassen”, so Aogo.

Brück, der im gleichen Interview schon Spasses halber die zweite Runde ins Kalkül zieht und von Bayern oder dem FC St.Pauli träumt, widerspricht Aogo dann schon etwas konkreter:

“Ich glaube, dass er sich das abschminken kann. Da kann er sich vielleicht freuen, beide Mannschaften am Fernsehen zu verfolgen. Aber ich glaube, er wird in der zweite Runde nicht live auf dem Platz stehen.”

Natürlich habe man Respekt vor jeder Mannschaft. Eine solche Mannschaft habe ja nichts zu verlieren. Man brauche einfach nur konzentriert auf den Platz gehen, dann sei die Sache gegessen, erklärte Mannschaftskollege Guy Demel:

“Aber zittern? Nein!”