Vorbericht

10. Spieltag FC Schalke 04 – HSV

HAMBURG. (oh) Für den HSV ist der Samstag im Volkspark, nach der Rückkehr aus Glasgow, nur eine Durchgangsstation. Schon am Nachmittag geht es weiter zur Vorbereitung auf das schwere Auswärtsspiel gegen die Knappen (Training morgen 10:30 Uhr in Essen). Nach dem Spitzenspiel gegen Leverkusen folgt am Sonntag ab 17:30 Uhr der Kampf in der Arena auf Schalke. Tabellarisch gesehen schon wieder ein Knaller, diesmal der zweite gegen den dritten.

“Ja, Schalke kämpft und ackert ohne Ende mit Felix Magath zusammen, die haben eine andere Spielart, eine andere Spielphilosophie als letztes Jahr”, so Co-Trainer Eddy Sözer. “Die kommen momentan über die Arbeitsleistung. Wir müssen die Arbeit aufnehmen, müssen uns wehren. Es wird ein sehr intensives Spiel auf Schalke und wollen auch dahin fahren, um zu punkten.”

Das sollte sich der HSV auch nicht entgehen lassen, und so geht der Blick Sözers auch nach oben. Denn die Ausgangslage für die Rückkehr an die Tabellenspitze ist günstig. Spitzenreiter Leverkusen gab gestern im Heimspiel gegen Dortmund schonmal zwei Zähler ab und die Rothosen können den Abstand zu den Verfolgern somit um zwei gegenüber Leverkusen und bei Schalke sogar um fünf Punkte vergrößern.

Kapitän David Jarolim ist nach dem 1:0 Sieg gegen die Schotten zuversichtlich. “Gegen Schalke erwartet uns ein ähnliches Spiel, eine ähnliche Atmosphäre wie gegen Glasgow. Wenn wir so spielen wie gegen Celtic, dann ist hoffentlich auch ein solches Ergebnis drin.”

Vielleicht trifft dann auch wieder Marcus Berg, der nach dem Abpfiff nicht nur vom Trainer- und Betreuer-Team ‘geherzt’ wurde. “Die ganze Mannschaft ist sehr zufrieden, und freut sich für ihn” sagte Ze Roberto bei der Ankunft aus Glasgow. “Es ist für einen jungen Spieler nicht ganz einfach. Er kommt zu einem guten Verein und hat auch viel Druck, weil die anderen Stürmer verletzt sind. Alle warten auf seine Tore. Jetzt hat er eins gemacht und ich hoffe, dass er gegen Schalke wieder trifft.”

Auch bei Bruno Labbadia ist der Blick natürlich auf Schalke gerichtet. Allerdings mit kleinen Sorgenfalten, denn: “Jetzt müssen wir sehen, dass wir den Nachteil, den wir einfach haben, dadurch, dass wir doch eine sehr, sehr harte Gangart gehen mussten und Schalke sich ausruhen konnte, dass wir das hinbekommen.”

Die Auflösung, ob es geklappt hat, wird es dann morgen Abend gegen 19:20 Uhr geben.